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Susanne Hennig

Susanne Hennig "Bildungsstreik wichtiges und legitimes Mittel"

In der nächsten Woche werden bundesweit hundertausende Schüler, Studierende, Auszubildende und andere soziale Gruppen gemeinsam auf die Straßen gehen und die verschiedenen Bildungseinrichtungen bestreiken. Die linke Landtagsabgeordnete Susanne Hennig des offenen Jugendbüro RedRoXX unterstützt die bundesweite Aktionswoche des Bildungstreik 2009 vom 15. - 19. Juni.

In den letzten Jahren wurde das Bildungssystem privatisiert und ökonomischen Prinzipien unterworfen. So wurden in vielen Bundesländern Studiengebühren oder Verwaltungskostenbeiträge eingeführt, private Studienkredite etabliert und durch das Bachelor und Master System neue Selektionshürden geschaffen. In den Schulen fehlt es an Personal, die Klassen sind für einen qualitativen Unterricht zu groß angelegt und die Gebühren für Bücher steigen. Die kommenden Protestaktionen an denen sich Hunderttausende Betroffene beteiligen werden, machen deutlich dass unser Bildungssystem nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit entspricht. „Studierende fordern seit Jahren die Gebührenfreiheit der Bildung, Gebühren jedweder Art schließen Menschen vom Zugang zu Bildung aus." so Susanne Hennig Sprecherin für Studierendenpolitik in der Fraktion DIE LINKE. Auch in Thüringen werden viele Studierende auf die Straße gehen um ihren Unmut gegen das Thüringer Hochschulgesetz zu zeigen. „Die Entdemokratisierung der Hochschulen, die Einführung von Verwaltungskostenbeiträgen und Repressionen gegen Studierendenproteste haben gezeigt, das die Landesregierung nicht studierendenfreundlich entscheidet." betont die Abgeordnete weiter. „Der Bildungsstreik ist ein wichtiges und legitimes Mittel um die Bildungsdiskussion wieder auf die Tagesordnung zu setzten." so Hennig abschließend.