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Susanne Hennig

Studierendenproteste für Alternativen zur unternehmerischen Hochschule

„Die Studierendenproteste der letzten Tage in Bayern und Thüringen für ein ‚Studieren ohne Gebühren’ bestätigen, dass der jetzigen Hochschulpolitik eine Alternative entgegengesetzt werden muss“, sagte Susanne Hennig, Sprecherin der LINKEN für Studierendenpolitik.

Sie verweist auf die insgesamt 17.000 Protestierenden sowie die knapp 31.000 Unterzeichner einer Petition gegen Studiengebühren, übergeben an den bayrischen Kultusminister. Damit seien auch die Forderungen der GEW und der LINKEN nach einer Öffnung der Hochschulen sowie nach „Alternativen zur unternehmerischen Hochschule“ bestätigt worden, so Hennig weiter.

Wissenschaft zu demokratisieren, Hochschulen zu öffnen, Qualität von Forschung und Lehre zu entwickeln sowie Arbeits- und Studienbedingungen zu verbessern, lauteten die programmatische Forderungen der GEW auf ihrem 26. Gewerkschaftstag Ende April. Dabei sei sich die Gewerkschaft einig gewesen, dass der unternehmerischen Hochschule ein Leitbild für eine alternative Entwicklung von Hochschule und Forschung entgegengesetzt werden müsse. „Die Forderungen der LINKEN und der Gewerkschaft treffen sich an den entscheidenden Punkten und stellen die Vorstellungen einer alternativen Hochschulpolitik auf eine breitere Basis“, so Hennig Bezug nehmend auf den Beschluss des Gewerkschaftstages.

„Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag unterstützt die derzeitigen Studierendenproteste für eine Abschaffung von Studiengebühren und gegen soziale Selektion im Bildungsbereich“, unterstreicht die Studierendenpolitikerin. Mit der Änderung des Thüringer Hochschulgesetzes 2006 habe DIE LINKE bereits Anträge für eine Demokratisierung der Hochschulen sowie für die Gewährleistung von Gebührenfreiheit und gegen eine unternehmerische Hochschulstruktur gestellt.

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