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Gender and Games Part 1

Videospiele werden in der medialen Berichterstattung mittlerweile mit mehr Ernsthaftigkeit betrachtet und sind als bedeutender Teil der Popkultur anerkannt. Aber auch die Kritik an der Videospielindustrie oder der mangelnden Repräsentation von Vielfalt in Spielen wächst.

Mit dem #gamergate entbrannte im Sommer 2014 eine Auseinandersetzung, bei der aufgrund von kritischen Äußerungen verschiedener Frauen aus der Branche diese sich mit der Veröffentlichung ihrer privater Daten, Mord- und Bombendrohungen konfrontiert sahen. Die feministische Kritik an Geschlechterklischees in den Spielen wird als Verschwörung verstanden, die sich gegen den Spaß und die Community richtet. Der „Arschlochgamer“ verteidigte sein männlich dominiertes Habitat mit allen Mitteln.

Am 12. November wollen die Referent*innen sich gemeinsam mit den Besucher*innen konkret mit den Geschlechterrollen in Videospielen auseinandersetzen. Anhand von Sarkeesians Youtube-Reihe „Damsel in Distress“ („''Jungfrau'' in Nöten“) soll das Narrativ der zu rettenden hübschen Frau mit all seinen Varianten analysiert werden. Sarkeesians Vlog feministfrequency ist eine der wichtigsten Stimmen in der Auseinandersetzung über Geschlechterrollen in Videospielen.

Am Ende können alle, die Lust dazu haben selbst alternative Storylines für Videospiele entwickeln.