6. September 2017

My body, my choice! - Busfahrt nach Berlin

edes Jahr im September richten fundamentalistische Christ*innen, Nationalist*innen und andere konservative bis (neu)rechte Strukturen einen "Marsch für das Leben" in Berlin aus. Zentrale Forderung dieses Marsches ist es die gesetzlichen Regelgungen zum Schwangerschaftsabbruch noch restriktiver zu gestalten. Sie lehnen einen selbstbestimmten Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen ab, in der krassesten Ausprägung wird Frauen* das Recht auf einen Abbruch abgesprochen. Außerdem stellen sie sich gegen die Gleichberechtigung von Lebensentwürfen abseits des "Mutter-Vater-Kind"-Famili<wbr style="color: rgb(75, 79, 86); font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 14px;"></wbr>enbildes mit festgeschriebenen Rollenbildern. Hinzu kommt Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit sowie die Nicht-Anerkennung von Trans*-, Inter*- und Asexuellen.
Anlässlich des Marsches gibt es zwei Gegendemonstrationen.
Eine ist eine queer-feministische Demonstration des Bündnisses „What the fuck!?“. Das Bündnis aus queer-feministischen und antifaschistischen Gruppen rufen dazu auf, den „Marsch für das Leben“ zu verhindern und für eine befreite, emanzipierte Gesellschaft auf die Straße zu gehen. In ihrem Aufruf formulieren sie: „Unterschiedliche sexuelle Lebensweisen müssen gleichberechtigt anerkannt werden! Wir sind für einen legalen und unproblematischen Zugang zu Abtreibungen! Wir wollen lieben, wen und wie wir wollen!“
Eine andere Demonstration wird getragen durch das "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung". Dieses Bündnis wird getragen von Beratungsstellen, verschiedenen feministischen und allgemeinpolitischen Gruppen, Verbänden, Gewerkschaften und Parteien. Es fordert auf, dass "alle Menschen diskriminierungsfrei über ihre Familienplanung und ihr Sexualleben entscheiden können und bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützt werden – unabhängig von ihrer Herkunft, sexueller und geschlechtlicher Orientierung oder der sozialen, ökonomischen und gesundheitlichen Situation."

Der Bus fährt am 16.9. um 7.00 Uhr in Erfurt los und über Jena nach Berlin. Dort könnt ihr selbst entscheiden welchen Gegenprotesten ihr euch anschließt. Am Abend geht es 19.00 Uhr zurück.

Tickets bekommt ihr im offenen Jugendbüro RedRoXX (Pilse 29, Erfurt // Mo- Fr 15 - 19 Uhr) gegen eine Spende von 10 Euro (Soli 15 Euro). Wenn ihr kein Geld habt, aber trotzdem mitfahren wollt, ist das kein Problem - ihr bekommt trotzdem ein Ticket.

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