21. März 2011 Susanne Hennig

Finanzsituition an FH Erfurt nicht auf dem Rücken der Studierenden austragen!

„Die Studierenden für die Kürzungsorgie des Landes und mögliche Fehlentscheidungen der Hochschule zur Kasse zu bitten, ist der völlig falsche Weg“ kritisiert Susanne Hennig, Sprecherin für Studierendenfragen der Linken Fraktion im Thüringer Landtag und Erfurter Abgeordnete. Kürzungen im Etat der Thüringer Hochschulen waren schon Hintergrund für eine von der Linken beantragten Beratung im Wissenschaftsauschuss des Thüringer Landtages am vergangenen Donnerstag. In dieser Beratung spielte auch die Finanzlage der FH Erfurt eine Rolle.

„Das Ausmaß der als marginal dargestellten Kürzungen zeigt sich jetzt zum Beispiel an der FH in Erfurt. Diese hat auf Druck des Kultusministeriums Rücklagen aufgebraucht und steht jetzt mit leeren Händen da. Da häufen sich selbst kleine Beträge zu großen Problemen. Die Landesregierung weist jedoch jede Verantwortung von sich“ so Hennig weiter.

„Die Qualität von Lehre und Forschung schein an der FH Erfurt gefährdet. Landesregierung und Hochschule sind jetzt in der besonderen Pflicht, die finanziellen Fehlentwicklungen zu beheben. Studierende aber für ihre Tutorien zahlen zu lassen, kommt der Einführung von Studiengebühren gleich“ stellt Hennig klar. Die Abschaffung der Verwaltungskostenbeiträge war zudem notwendig, um sowieso schon vorhandene soziale Hindernisse für die Aufnahme eines Studiums weiter abzubauen.

Hennig wird zu diesem Thema eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung stellen.