17. November 2017

DIE LINKE unterstützt Siemens-Beschäftigte bei Kampf um Arbeitsplätze

Die heutige Mahnwache der Kolleginnen und Kollegen vor dem Tor des Siemens-Generatorenwerks Erfurt unterstützte die Thüringer LINKE mit Feuertonne, Kaffee und Tee. Susanne Hennig-Wellsow, Fraktions- und Landesvorsitzende, Martina Renner, LINKE-Bundestagsabgeordnete für Erfurt, und Rainer Kräuter, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, nahmen aktiv teil und suchten vor Ort das Gespräch mit den Beschäftigten.

Susanne Hennig-Wellsow betont die Bedeutung einer möglichst breiten gesellschaftlichen Solidarität für den Erhalt des Werkes als Teil des Siemensverbundes: „Es ist wichtig, dass die Beschäftigten, der Betriebsrat und die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall heute eine unmissverständliche Reaktion auf die vorgestellten Konzernpläne gezeigt haben. Die klar formulierte und berechtigte Forderung, das Generatorenwerk Erfurt als Teil des Siemenskonzerns zu erhalten, wird von uns vollkommen unterstützt. Zugleich führen alle Beschäftigten aller betroffenen Standorte einen gemeinsamen Kampf und lassen sich nicht auseinanderdividieren – das ist gut und richtig so! Nun ist es auch an uns, alle notwendigen gesellschaftlichen Kräfte zu mobilisieren, um Stellenabbau, Werksschließungen und Ausverkauf zu verhindern.“
Rainer Kräuter ergänzt: „Trotz der negativen Nachrichten aus München sind die Kolleginnen und Kollegen zuversichtlich und zum Kampf um ihre Arbeitsplätze entschlossen. Die vielen Gespräche, die wir geführt haben, sind eine wichtige Motivation für die anstehenden politischen Auseinandersetzungen. Unsere Partei und Fraktion wird auch die kommenden Aktionen aktiv begleiten, zum Beispiel den Schweigemarsch am kommenden Dienstag, der um 15 Uhr beginnend vom Werk zum Anger führen wird.“