10. Dezember 2013 Susanne Hennig

Die Thüringer LINKE unterstützt Forderung der Studierenden nach auskömmlicher und bedarfsgerechter Hochschulfinanzierung

„Dass diesen Mittwoch Studierende aus ganz Thüringen dem Aufruf der Konferenz Thüringer Studierendenschaften nach einer auskömmlichen und bedarfsgerechten Hochschulfinanzierung folgen, zeigt wie deutlich die zugespitzte finanzielle Notlage und deren Folgen an den Hochschulen zu spüren sind“, konstatiert Susanne Hennig, Landesvorsitzende der Thüringer LINKEN und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag.

„Durch die aktuellen Struktur- und Entwicklungspläne der Hochschulen ergeben sich große Einschnitte in Lehre, Forschung und Verwaltung der Hochschulen. Die Auswirkungen werden eine Schmälerung des Lehr- und Studienangebots, die Verschlechterung der Qualität des Studiums und der Beschäftigungsverhältnisse sein. Durch die Kumulation der drastischen Einschnitte werden die Hochschulen des Landes auf unzumutbare Weise geschwächt und die Zukunft von Wissenschaft und Forschung in Thüringen leichtfertig aufs Spiel gesetzt.“, so Hennig.

Die Thüringer SPD fordert seit vergangener Woche eine Erhöhung des Hochschulbudgets von 4 Millionen ab 2016, dies wird von der CDU jedoch abgelehnt.  Die geforderte Steigerung deckt jedoch nicht im Ansatz den nötigen finanziellen Mehraufwand, den es braucht um die Beschäftigungsverhältnisse sowie Qualität und Vielfalt des Studiums zu verbessern:

„Dass die Koalition aus SPD und CDU in Thüringen sich schon in der Frage nach einer, wenn auch viel zu geringen, Steigerung des Budgets für die Hochschulen ab 2016 nicht einig ist, ist Hohn gegenüber dem dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situation der Hochschulen. Die SPD muss erkennen, dass ihr Versprechen einer finanziell gut abgesicherten Hochschullandschaft mit der CDU nicht machbar ist. Ein politischer Wechsel auf Landes- und auch auf Bundesebene ist mit der CDU nicht machbar. Die LINKE fordert eine Aufhebung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern, eine gerechte Steuerpolitik und Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums, damit gute Bildung nicht mehr an den Kosten scheitert.“, fordert Susanne Hennig abschließend.