22. März 2012

Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst endlich zu einem positiven Abschluss bringen

"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst haben Anspruch auf eine angemessene Entlohnung ihrer anspruchsvollen Arbeit", betont MdL Knut Korschewsky, Landesvorsitzender der LINKEN und Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Thüringer Landtags, der heute zusammen mit MdL Susanne Hennig (DIE LINKE) an der Kundgebung auf dem Erfurter Anger teilgenommen hat.

Die Verschleppungstaktik der Arbeitgeber werde nicht mehr hingenommen, dies hätten die 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des heutigen Warnstreikes deutlich gemacht. Alle bisherigen Angebote der Arbeitgeber seien für die Arbeitnehmerseite berechtigterweise nicht annehmbar.

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass "die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird", betont Korschewsky: "Es ist an der Zeit, dass alle Beschäftigten und somit auch die im Öffentlichen Dienst, die immer mehr Arbeitsaufgaben übernehmen müssen und höhere Ausgaben für ihre Lebenshaltung haben, eine entsprechende Entlohnung erhalten."

Die Forderung nach 6,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sei mehr als angemessen. "DIE LINKE erklärt sich solidarisch mit den Forderungen der Gewerkschaft ver.di und unterstützt die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in ihrem Tarifkampf", unterstreichen Korschewsky und Hennig und fragen abschließend, ob "es denn erst soweit kommen muss, dass aus Warnstreiks unbefristete Streiks werden?".