18. Dezember 2012 Susanne Hennig-Wellsow/Bildung

Sieben-Punkte-Programm und doch den Kern verfehlt

Nach Minister Matschie sind 3,5 Prozent der Unterrichtsstunden in der Erhebungswoche im November ausgefallen. "Unter den Tisch gekehrt wird der fachfremd vertretene Unterricht", kritisiert Susanne Hennig, bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, in Reaktion auf die heute präsentierten Zahlen. Dann müsse nämlich davon ausgegangen werden, dass etwa 8 bis 10 Prozent des Unterrichts ausfällt. "Dem muss ein Minister ehrlich begegnen, sonst bleibt es ein 'Floskel-Sieben-Punkte-Plan', wenn die Zahlen schon nicht stimmen", so Hennig weiter. Möglicherweise wird Mehr...

 
6. Dezember 2012 Susanne Hennig und Karola Stange Presse

Bausewein will Sozialticket abschaffen

In der gestrigen Sitzung des Sozialausschuss der Stadt Erfurt legte Oberbürgermeister Bausewein mit der Drucksache 2392/12 den Vorschlag vor, zum 01.01.2013 das Erfurter Sozialticket abzuschaffen. Dieses Vorhaben wurde vom Sozialausschuss vorerst zurückgestellt. Die Erfurter LINKEN-Stadträtinnen und Mitglieder im Sozialausschuss Karola Stange und Susanne Hennig wiesen diesen Angriff auf Jahre gemeinsamer Sozialpolitik von LINKEN, SPD und Grünen zurück. „Bei uns setzt sich der Eindruck fest, dass Bausewein die derzeitige Haushaltslage nutzt, schon lange ungeliebte Projekte loszuwerden“, erklä Mehr...

 
5. Dezember 2012 Susanne Hennig Presse

VS-Spitzel belästigte über Jahre LINKE-Landtagsabgeordnete

Gegenüber dem MDR outete sich der ehemalige NPD-Vorsitzende und Schlüsselfigur der Erfurter Neonazi-Szene Kai-Uwe Trinkaus als V-Mann des Verfassungsschutzes. Trinkaus hatte in seiner Zeit als NPD-Vorsitzender von 2007 bis 2008 und auch nachher als Initiator von PRO Erfurt wiederholt die Landtagsabgeordnete Susanne Hennig (LINKE im Thüringer Landtag) persönlich belästigt. Deswegen ist immer noch ein Verfahren gegen ihn anhängig. „Ich frage mich jetzt, inwieweit der Verfassungsschutz von Trinkaus Verhalten Kenntnis hatte, es tolerierte oder ihn sogar bestärkte“, zeigte sich Hennig schockiert. Mehr...